Work-Life-Balance

Flexibilität für die Balance zwischen Berufs- und Privatleben

Flexibilität, die wir erwarten, geben wir auch zurück.

So können Sie die Balance zwischen Berufs- und Privatleben erfolgreich meistern.

Wir bieten flexible Arbeitszeitmodelle, Home-Office für alle und Teilzeitmodelle im Sinne der Familie.

Netzwerk Erfolgsfaktor Familie

Familienbewusste Personalpolitik ist für uns wichtig, daher unterstützen wir die Initiative des Familienministeriums für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Wir wurden als Mitglied im Netzwerk "Erfolgsfaktor Familie" aufgenommen. Lesen sie mehr zur Initiative "Erfolgsfaktor Familie".

 

Karriere und Elternzeit

Michael Bader, Teamleiter Consulting bei movento, im Interview

Immer mehr Väter nehmen die Möglichkeit der Elternzeit in Anspruch. Diese Entwicklung zeigt sich auch bei movento. Aber noch heute ist Elternzeit für Mitarbeiter und Führungskräfte häufig ein Karrierekiller.

Wir sehen das etwas anders: Dass ein Unternehmen mit familienfreundlichen Strukturen einen klaren Wettbewerbsvorteil für die Mitarbeiterbindung und –gewinnung hat, haben wir schon früh erkannt. Mit flexiblen Arbeitszeitmodellen, Home-Office und Teilzeitformen. Sicherlich hilft auch die Tatsache, dass alle Geschäftsführer „erfahrene“ Väter sind, die die Situation genau kennen.

Neu war für uns, dass ein Teamleiter mit Personalverantwortung aus dem Bereich Consulting Elternzeit nehmen wollte. Auch dieser Herausforderung haben wir uns gestellt.

Was hat Dich dazu bewogen, Elternzeit bzw. Partnerzeit zu nehmen und wie hast Du sie genommen?

Michael Bader: Für mich war es wichtig, meine Frau nach der Geburt zu unterstützen und viel Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Ich habe einen Monat direkt nach der Geburt meines Sohnes Elternzeit gemacht und dann nochmal einen Monat genau ein Jahr später. 

Wie hat Dein Chef auf dein Anliegen reagiert?

Michael Bader: Für ihn war das neu – ich war die erste Führungskraft bei movento, die Elternzeit in Anspruch genommen hat. Mit großer Offenheit und konkreter Planung  haben wir es dann gemeinsam geschafft, ein praktikables Modell für beide Seiten zu finden. Nachdem ich erstmals den Wunsch nach Elternzeit geäußert hatte, war für beide Seiten klar, dass ich das auch realisieren kann. Kritisiert wurde meine Entscheidung nicht, sondern von Anfang an unterstützt.

Welche Reaktionen gab es von Arbeitskollegen, Kunden und Freunden?

Michael Bader: Gerade von Freunden kam viel Anerkennung für meine Entscheidung. Es ist ja eher die Ausnahme, dass Führungskräfte Elternzeit nehmen. Fragen wie „geht das denn überhaupt“ waren da natürlich an der Tagesordnung. Insgesamt habe ich nur positive Rückmeldungen bekommen.

Teamleiter, Projektmanager und Elternzeit-passt das wirklich zusammen?

Michael Bader: Ich kann diese Frage nur mit einem „Ja“ beantworten. Für mich sind keinerlei Nachteile entstanden. Bei movento wird Offenheit und das Miteinander aktiv gelebt. Dies konnte ich auch bei meinem Anliegen erfahren. Mit der richtigen Planung und Weitsicht ist vieles machbar. Denn auch ein längerer Urlaub kann nicht spontan umgesetzt werden. Das A und O ist die rechtzeitige Kommunikation an alle Beteiligten. Ich muss neben meinem Chef, meine Mitarbeiter und natürlich meine Kunden frühzeitig involvieren und darüber informieren und die richtigen Schritte während meiner Abwesenheit veranlassen.
Dazu zählt zum Beispiel eine verlässliche Vertretungsregel  für Mitarbeiter. Sie brauchen natürlich einen Ansprechpartner und auch formale Dinge wie Urlaubsgenehmigungen etc. können nicht vier Wochen liegen bleiben. Hier habe ich eine Regelung mit meinem Kollegen getroffen, die reibungslos geklappt hat.
Auch in den Projekten, die ich in der Zeit geleitet habe, war es ausschlaggebend, einen stellvertretenden Projektleiter zu definieren und diesen frühzeitig beim Kunden einzuführen.

Welche Tipps hast Du für andere Väter, was den Umgang mit dem Arbeitgeber hinsichtlich der Elternzeit angeht?

Michael Bader: Es ist sicherlich sinnvoll, gemeinsam mit dem Arbeitgeber in den Planungen des Unternehmens passende Monate zu suchen - wenn es sich so einrichten lässt. Das hat in meinem Fall einfach gut gepasst. Hier ist Flexibilität von beiden Seiten gefragt – dann wird sich auch immer eine Lösung finden lassen, mit der beide gut leben können.